Angelika Reinhard

M A R I E T T A   Z U M B Ü L T 

Marietta Zumbült absolvierte ihr Opern- und Gesangsstudium an den Musikhochschulen Essen Folkwang und Hannover. Wichtige Lehrer waren für sie Prof. Reimer und Prof. Richardson in Hannover, Prof. und KS. Judith Beckmann, und in Weimar Prof. Eugen Rabine. Marietta Zumbült war Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes (1986) und VDMK-Preisträgerin (1989). Von 1993 bis 1997 war sie Ensemblemitglied am Brandenburger Theater.
1997 bis 2008 war Marietta Zumbült am Deutschen Nationaltheater Weimar engagiert. Hier sang sie Partien des lyrischen bis jugendlich-dramatischen Fachs, darunter Mimi (La Bohème), die Figaro-Gräfin, die Marie in der Verkauften Braut und die Ilia im Idomeneo. Zu ihrem Repertoire gehören u.a. auch Partien wie Pamina (Zauberflöte), Sophie (Rosenkavalier) und Füchslein Schlaukopf (Das schlaue Füchslein); darüber hinaus war sie in Weimar in mehreren Barockopern zu erleben sowie als Atreju in der Unendlichen Geschichte. In der Spielzeit 2007/08 sang Marietta Zumbült am Deutschen Nationaltheater Weimar Ginevra in Händels Ariodante, die Gräfin in Figaros Hochzeit, Pamina in der Zauberflöte, Freia und Wellgunde im Rheingold, die Titelpartie in Verdis Luisa Miller, Mathilde im Wilhelm Tell, Micaela in Carmen sowie die Gutrune in der Götterdämmerung. Neben der Micaela singt sie in dieser Spielzeit am DNT Weimar auch weiterhin die Freia im Rheingold und die Gutrune in der Götterdämmerung.
Rege Konzerttätigkeit im Bereich Oratorium und Lied führen die Sopranistin nicht nur durch ganz Deutschland, sondern auch ins Ausland, nach Israel, Frankreich, Dänemark, in die Baltischen Staaten, nach Ungarn und St. Petersburg. Ihr Repertoire reicht von der Renaissance bis zur zeitgenössischen Musik, von einer Begleitung mit kammermusikalischer Besetzung (Klavier, Orgel oder Laute) bis hin zur großen Orchesterbesetzung. Marietta Zumbült arbeitete mit Dirigenten wie Jörg Straube, Heinz Hennig, Simon Preston, Helmuth Rilling, Reinhard Goebel, George Alexander Albrecht, Carl St. Clair, Jörg-Peter Weigle und Christopher Hogwood zusammen. Sie ist ständiger Gast bei zahlreichen Musikfestspielen wie z.B. den Festwochen der Alten Musik in Innsbruck, den Händel-Festspielen in Halle und Göttingen, den Thüringer Bachwochen, den Niedersächsischen Musiktagen, den Sommerwochen Musik und Theater Herrenhausen, dem Brandenburgischen Musiksommer u.a. Darüber hinaus wirkt sie mit bei CD-Produktionen und Rundfunkaufnahmen (z.B. als Solistin mit dem Norddeutschen Figuralchor und dem Knabenchor Hannover, dem SFB, MDR, NDR, WDR oder Radio Bremen).

Quelle: Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar


Die Sopranistin Angelika Reinhard wurde in Heidelberg geboren. Sie studierte Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main bei Frau Prof. Elsa Cavelti.
Die mehrfache Preisträgerin von Gesangswettbewerben nahm an Interpretationskursen für Barockmusik bei Paul Esswood teil und besuchte Meisterkurse bei Laura Sarti und Klesie Kelly.
Zum Einen feiert die Sopranistin auf der Opernbühne große Erfolge, zum Andern ist sie mit ihrem umfangreichen Repertoire in den Bereichen Oratorium und Liedgesang eine sehr gefragte Sängerin.
Zu ihren zahlreichen Konzerten im In- und Ausland zählen u. a. Auftritte in der Stuttgarter Liederhalle, der Tonhalle St. Gallen, dem Salzburger Dom und dem Musikverein in Wien.
Daneben wirkt Angelika Reinhard immer wieder bei CD-Produktionen sowie bei Aufnahmen verschiedener Rundfunkanstalten mit.


Elisabeth Graf
Georg Poplutz

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